Hamburg Deichtorhallen: Andreas Mühe – Pathos als Distanz

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Um es vorweg zu nehmen,

diesmal sind wir gut nach Hause gekommen. Und die Fahrt hat sich wieder gelohnt. Wir waren wieder zu fünft und konnte so die Fahrkarte nach Hamburg optimal ausnutzen. Mit dabei waren Gerhard Richter, Kerstin Walther, Wolfgang Burr, seine Frau Hilla und ich, Michael Pries. Trotz unterschiedlicher Informationen über die Abfahrtszeiten des Zuges aus Flensburg waren wir pünktlich im Wagen und bekamen auch anständige Plätze. Die Hinfahrt haben wir mit netten Unterhaltungen und dem Lesen des Flensburger Tagesblattes verbracht. Die Fahrt verlief ereignislos aber als wir in Hamburg ankamen, war der Bahnsteig dermaßen voll, das wir kaum vom Bahnsteig herunter kamen. Diejenigen, welche zu ihren Zügen wollten, standen auf der Treppe bis fast in die Halle. Am Ende hat es uns aber nur wenig aufgehalten.

Vor dem Bahnhof wurde erstmal beratschlagt, in welche Richtung es gehen soll. Wie beim letzten Mal wollten wir die Zeit vor dem Besuch der Fotoausstellung für einen Fotobummel nutzen. Kerstin und ich wollten unbedingt zu unserer Lieblings-Kaffeerösterei Torrefaktum, welche seit kurzem auch einen Laden in der Hafencity hat.Da wir nicht oft nach Ottensen zum Hauptgeschäft kommen, wollten wir von der neuen Filiale gern Kaffee mitnehmen. Wolfgang wünschte sich einen Besuch der U-Bahn Haltestellen Universität und Überseequartier, welche zudem kurz um die Ecke der Kaffeerösterei lagen. Das Zeil stand fest und so marschierten wir los. Bei Torrefaktum gab es erstmal Kaffee und einen Snack, dann ging es durch uns unbekannte Bereiche der Hafencity zu den besagten U-Bahn Haltestellen. Wer die noch nicht besucht, sollte das unbedingt mal tun. Lichtinstallationen welche die Farben wechseln, Musikuntermalung und spährische Klänge. Auch ohne Fotoapparat einen Besuch wert.

Pünktlich um 15:00 Uhr waren wir in der Deichtorhalle zur Führung. Die Bilder von Mühe sind überaus sehenswert. Kräftige, dunkle Farben, große Formate und dramatische Themen. Präsentiert wurden die Bilder in zwei kleinen Räumen und einem Saal, der durch eine Wand dominiert wurde, an dem die Bilder in der Petersburger Hängung gezeigt wurden. Wer sich über die Bilder von Andreas Mühe näher informieren möchte, kann das auf seiner eigenen Seite, bei Wikipedia oder beim NDR tun. Pathos als Distanz. Sehenswert. Nachdenkenswert. Die Bilder sind überlegt, geplant und nie dem Zufall überlassen. Das verbietet schon die eingesetzte Technik: analoges Grossformat.

Nach dem Besuch der Ausstellung haben wir dem Buchladen und dem benachbarten Café einen Besuch abgestattet und uns dann auf den Rückweg gemacht. Wie schnell ein Tag doch vergeht. Auf der Rückfahrt haben wir Tornesch zügig passiert und kamen pünktlich in Flensburg an. Was für ein schöner Tag. Mit netten Reisegefährten auf einem ereignisreichen, kurzweiligen und lehrreichen Ausflug.

Bis zum nächsten Mal.

Michael Pries

 

 

Eindrücke von unserem Ausflug.

 

Eine Antwort

  1. Wolf (Wolfgang) Burr

    War eine schöne Reise. Gute Mischung aus schauen, genießen und fotografieren.

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